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Mauro Chessa ist 1933 in Turin geboren, wo er heute lebt und arbeitet. An der Kunstakademie "Albertina" in Turin hat er bei Francesco Menzio und Mario Calandri studiert. 1954 beginnt er seine Ausstellungstätigkeit mit der Teilnahme an der Ausstellung "Undici giovani pittori di Torino".

Zusammen mit anderen Künstlern seiner Generation stellt er 1956 und 1958 bei der Biennale von Venedig aus.

Nach den Anfägnen, die vom existentiellen Realismus geprägt sind, wendet sich Chessa nach einigen Jahren einer persönlichen Interpretation der informellen Malerei und dem Action Painting zu (vor allen Dingen was den ausdrucksvollen Gebrauch der Malmaterie betrifft). Danach kehrt der Maler zu einer eindeutigeren Figuration zurück, die in ihren Anfängen an Francis Bacon erinnert, und sich dann zu seinem ganz persönlichen Stil entwickelt.

In den ersten Jahren hat er viele Einzelausstellungen in Torino, Milano, Nürnberg, Roma, London, Bologna, Venezia ecc. usw.

Ende der Sechziger Jahre hört er mit dem Malen auf und widmet sich dem Kino, von Underground-Filmen über Zeichentrickfilme bis hin zu zu Filmen, die die allgemein verbreiteten Informationen ergänzen und widerlegen.

Nach einigen Jahren kehrt er zur Malerei zurück und der Schriftsteller Giovanni Arpino, der 1979 seine Einzelausstellung in der Galerie Gian Ferrari in Mailand vorstellt, schreibt: "Chessa hatte Recht, zu "schweigen". Er musste die Gründe zum "erzählen" wieder finden". Seine Arbeit ist jetzt in Zyklen aufgeteilt, die die verschiedenen "Genres" und die "klassischen Kompositionsschemen" respektieren. Die Zuwendung, die er der Wirklichkeit widmet, zeigt sich in den auf gewöhnlichen Gegenständen komponierten Stillleben, den Vorstadtbildern (verlassene Fabriken, Einsenbahnen, Unterfeuhrungen) oder den Landschaftsbildern (Wälder, Seen) und den Figuren, vor allen Dingen Frauen, die in ihrer versunkenen Menschlichkeit aufgenommen werden.
Seine Ausstellungstätigkeit ist seit der Wiederaufnahme der Malerei und bis heute, sehr intensiv.

Einzelausstellungen:

"Galleria Gian Ferrari", Milano – "Arte Club, "Torino" -""Galleria" "Davico", Torino - "Il Tempietto arte moderna", Brindisi - "Galleria" "Forni", Bologna - "Galleria Trentadue", Milano –" Galleria Il nuovo fanale, "Genova - "Gallerie Pomone", Lutry (Lausanne) – "Galleria il Cenacolo", Piacenza – "Galleria Sorrenti," Novara - "Centro Comunale di Cultura":" "“Il mestiere del pittore”, Valenza Po (mostra antologica) – "Palazzo Lomellini "(mostra antologica), Carmagnola – "Galleria Biasutti, "Torino – "Appiani Arte", Milano – "Galleria Schreiber", Brescia – "Galleria Mercurio", Biella – "Centro Culturale del ponte", Susa – "Galleria Berman", Torino."


Gruppenausstellungen in Italien und in anderen Ländern:

“ L’immagine e il suo doppio”, "Palazzo Bagatti Valsecchi", Milano, "Palazzo della Promotrice", Torino – “Cinq peintres de Turin”, "Maison d’art alsacienne", Strasbourg - “Paesaggio senza territorio”, “La natura morta nell’arte italiana del Novecento” curate da Vittorio Sgarbi, “Il Po del ‘900”, curata da Laura Gavioli, "Castello di Mesola" - "Roberto Tassi e i pittori", “La figura”, "Palazzo Sarcinelli", Conegliano, curate da Marco Goldin - "Sur le versant de la peinture - 11 peintres à Turin", curata da Gianfranco Bruno," Museo Archeologico", Aosta – “La parabola dei ciechi” "Lions international", Torino, Roma, Washington, New York.

2001 widmet ihm di Region Piemont eine grosse Retrospektive unter dem Titel "la buccia delle cose" (Die Schale der Dinge) in der Sala Bolaffi in Turin, kuratiert von Marco Rosci und Pino Mantovani.

2004 maltr zwei grosse Werke mit dem Thema des Widerstandes (Partisanen in der Nacht, Die 23 Tage von Alba) die permantent an den Wänden der grossen Treppe im Gemeindhaus von Alba hängen.

Wir zitieren einige der vielen Schrifsteller und Kritiker, die über seine Arbeit geschrieben haben: Luigi Carluccio, Francesco Arcangeli, Felice Casorati, Tristan Sauvage, Massimo Mila, Albino Galvano, Italo Calvino, Paolo Fossati, Italo Cremona, Giovanni Arpino, Claudio Malberti, François Debluë, Paolo Levi, Roberto Tassi, Vittorio Sgarbi, Marco Rosci, Pino Mantovani, Gianfranco Bruno, Marco Goldin, Massimo Novelli, Guido Curto, Francesco De Bartolomeis.

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